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Veranstaltungen | Expeditionen | Nachberichte April 2013 SWING & FOOD
SWING & FOOD

Fans wissen es. Neulinge spätestens nach diesem tollen Abend: Wenn Bandleaderin Uschi Dittus die hochgeschobene Brille auf ihrer Nase positioniert, dann sind es nur noch wenige Sekunden, bis die 12 Ladys der Fürther Swingband Die Schicken Swingschnitten mit extraklassigen Swing-Interpretationen pure Lebensfreude hör- und spürbar machen.
Eleganz der Formen, Glamour und Sinnlichkeit – dafür stehen der Swing und die Schnitten. Eleganz der Formen, Genuss und Exotik – dafür stehen die Kulinarikwelten Stengel.
Swing & Food ist die sinnliche Quintessenz, die Genuss extravagant auf den Punkt bringt.
Die Schicken Swingschnitten, überzeugte Botschafterinnen für Ungewöhnliches, freuten sich schon im Voraus auf ihren unkonventionellen Auftritt zwischen Käsetheke und Kühlmöbeln. Bandleaderin Uschi Dittus (Musikschule Fürth) und Annette Wigger (Kulturforum Fürth) stürzten sich sogleich in die musikalischen Vorbereitungen. Und dann war es soweit.
Während Kulinarikwelten-Koch Sebastian Krimmer am Abend beschwingt das Fingerfood kreierte und hier ein Detail aufhübschte oder dort eine Kleinigkeit gekonnt platzierte, baute die Band eine Stunde vor Konzertbeginn ihre blitzenden Instrumente für den Soundcheck auf: Da stand dann das Schlagzeug neben der Eistruhe, der Kontrabass bezog Position neben der Käsetheke, und auch die anderen Instrumente passten sich harmonisch in das exotische Ambiente ein.
Nicht nur die hochschwangere Sängerin und Frontfrau Stephanie Hollaus gab bei ihrem vorletzten Auftritt vor der Babypause wie immer alles, auch die anderen Damen sorgten dafür, dass der Kühlbereich der Kulinarikwelten zur kultigen Augen- und Ohrenweide mit der ganz besonderen Note avancierte.
Als nach einem kleinen Sektempfang Klassiker wie Mack The Knife oder Sing, Sing, Sing kredenzt wurden, perlte die Stimmung bereits. Beim hinreißend servierten Fever vor der Pause und beim Hit the road Jack moussierte der grandiose Abend zum Kribbelevent, der mit What a wonderful World und viel Applaus für alle Akteure endete.
Die Schicken Schnitten reanimierten die Swing-Ära leidenschaftlich und bedienten mit ihren extraklassigen Interpretationen alter Hits auch den heutigen Geschmack. Saxophone, Kontrabass, Keyboard und Schlagzeug weckten die Sinne und die Sehnsucht beim Publikum – die Sehnsucht zum Beispiel, sich im Rhythmus zu bewegen. Und so wippten bald überall Zehenspitzen oder schnippten Finger im Takt, und der ein oder die andere swingte gleich ganzkörperlich mit. Und das nicht immer allein: In den Regalgängen wurden auch gemeinsam swingende Tanzpaare gesichtet.