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Veranstaltungen | Expeditionen | Nachberichte 20. April 2012
Samba in der ersten Liga!

Lebensfreude, Temperament und Leidenschaft gab es beim Genießerabend in den Kulinarikwelten Stengel.
Nach 15 Jahren hatten die „unaufsteigbaren“ Kleeblätter des SpVgg Greuther Fürth endlich den Sprung in die erste Bundesliga geschafft. Der Aufstieg hat die Gemüter bewegt und vereint: Egal, woher die Gäste kamen – an diesem Abend waren alle irgendwie Fürther (selbst die anwesenden Nürnberger!) und feierten beim Genießerabend gemeinsam nach und mit. Eine große Besonderheit, denn ansonsten ist der Franke ja eher autochthon.
Was das heißt, erfuhren die rund 120 Gäste bei der Weinlektion: Eine autochtone (einheimische) Rebsorte kommt nur und ausschließlich in bestimmten Weinbauregionen vor - der kräftige und fruchtige Welschriesling zum Beispiel in den Anbaugebieten am Neusiedlersee und im Südburgenland.
Von Franken über das Burgenland ging die lukullische Tournee auf Weltreise.
Die verführerischen Stationen (wie z.B. Suppenbuffet, Salattheke und Cocktailbar) in den Kulinarikwelten fanden großen Zuspruch. Das Futo maki (übersetzt „dicke Rolle“) auf dem mobilen Sushilaufband war so beliebt, dass keine Kreation eine komplette Runde auf dem Band durchlief.
Auch die Crêpetheke war umlagert: Frisch zubereitet, hauchdünn und leicht gebräunt waren die wunderbaren Franzosen neben den belgischen Waffeln die süße Sünde des Abends.
Mit atemberaubenden Buffetkreationen und hüftschwingenden Sambatänzerinnen wurde südamerikanisches Flair nach Fürth gebracht. Das Sambaduo „Sambabrasil“ schaffte es übrigens problemlos, die männlichen Gäste mit körperlichen Reizen von den lukullischen Leckerbissen abzulenken.
Doch nicht nur körperreiche Bewegungen stammen aus Südamerika, auch exzellente körperreiche Weine kommen vom amerikanischen Subkontinent.
Der Weinexperte Peter Dresel empfiehlt schöne kräftige und trockene Weine aus Chile und Argentinien. Die zur Weinherstellung verwendeten Trauben werden hier entgrappt, also von den Stielen befreit, und somit gerbstoffreduziert. Das reine Rebgut reift auf ausgelegten Strohmatten in der Sonne nach, dadurch steigt der Zuckergehalt nochmals auf natürliche Weise.
Fränkische Winzer mit kleinen Informations- und Verköstigungsständen, aber auch Bier von Braufactum rundeten den flüssigen Teil der Weltreise ab.
Als die EDEKA-Hausband dann nach heißen Flamenco- und Sambarhythmen auch noch ein paar deutsche Schlageroldies spielte, war es um die Gäste aller Altersklassen geschehen. Wie bei einem Open-Air-Konzert wurden die Arme himmelwärts gestreckt und freudig Lieder wie das „Über sieben Brücken musst du gehen“ angestimmt.
Wie die höchst zufriedenen und glücklichen Gäste nach Hause kamen, entzieht sich allerdings unserer Kenntnis.

An diesem Abend servierten wir unter anderem

• diverse Suppen
• Salate der Saison (z.B. Ruccola, Eisberg, Tomaten)
• Wurstdelikatessen und Schinkenaufschnitt
• Schweinelendchen „Toskanische Art“
• verschiedene Beilagen (z.B. Ratatouille)
• Rinderfiletpfanne mit Cognac und Pistazien
• Prager Kochschinken
• Sushi
• Crêpes
• Cocktails (Caipirinha, Piña Colada, Cuba Libre u.a.).