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Kundendialog | Spezereien in Fürth
Spezereien in Fürth

Der Begriff Spezereien bezeichnet weder ein Mischgetränk noch einen guten Freund.
Er ist zwar ein bisschen angestaubt, dennoch sollte das, was er bezeichnet, möglichst täglich in aller Munde sein: Lebensmittel!
Spezereiware ist eigentlich ein mittelalterlicher Ausdruck für Gewürze. Insbesondere die Schweizer bezeichnen Lebensmittel aber immer noch als Spezereien, und Lebensmittel- oder Gemischtwarenverkaufslokale heißen dort nach wie vor Spezereien.

Von einem kleinen Verkaufslokal trennen die 2.800 m² große Verkaufsfläche des EDEKA E-Centers Kulinarikwelten Stengel in Fürth zwar Galaxien, aber auch hier gilt: „Die Nähe zum Kunden ist für uns ein wichtiges Thema.“
Eine nette Begrüßung und kleine Schwätzchen gehören in den Kulinarikwelten Stengel dazu, doch die Hauptaufgaben des Supermarktbetreibers haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Das findet Roman Stengel ausgesprochen schade. Er mag den Gang durch den Markt, die persönliche Kundenansprache und -beratung. Doch dazu kommt der Manager eines Unternehmens mit derzeit 80 Mitarbeitern und rund 40.000 Sortimentsartikeln kaum noch.

Stengel hat einen sechzehnstündigen Arbeitstag. Zudem besucht er Messen in ganz Europa oder nimmt Termine bei regionalen Lieferanten wahr, denn: „Auf neue Ideen oder Produkte kann man nicht warten, die müssen gesucht und gefunden werden.“
Eine seiner neuen Ideen hat er mit dem Neubau des Einkaufscenters umgesetzt – drei Jahre hat die Entstehung des neuen E-Centers inklusive Vorbereitung, Planung und Bautätigkeit bis zur Eröffnung im Jahr 2011 gedauert.
In diesem Projekt steckt viel persönliches Herzblut. Hier ist so gut wie nichts einfach so von der Stange. Wochenlang reiste Roman Stengel durch die Supermärkte der Republik, um sich neue praxisnahe Anregungen zu holen, denn beim Neubau sollten innovative Erkenntnisse einfließen.
Die Reisen haben sich gelohnt: Frische Farben, breite Gänge und übersichtliche Strukturen ergeben nun ein modernes und familienorientiertes Einkaufserlebnis. Und auch die "inneren Werte" stimmen:
Mit der Infra Fürth wurde ein Ökostromlieferant ins Boot geholt, Wärmerückgewinnung inklusive Brauchwasser und eine besondere Wärmedämmung des Gebäudes sorgen für Wohlbefinden.
„Rund sieben Wochen hat es gedauert, bis der Markt vor der offiziellen Eröffnung am 28. Juni 2011 komplett eingerichtet und alle Artikel eingeräumt waren“, erinnert sich Roman Stengel.
Obwohl der Markt so gut bei seinen Kunden ankommt, ist Stengel bescheiden und zurückhaltend.
„In erster Linie bin ich mit Herz und Seele Kaufmann. Und das möchte ich Ihnen gemeinsam mit meinem Team auch täglich so vermitteln. Für uns sind Lebensmittel keine unbeseelte Ware, sondern ein wertvolles Gut, das wir schätzen und achtsam produzieren und konsumieren sollten. Ich bedauere zutiefst, dass Lebensmittel immer häufiger über Billigpreis und Rabattschlachten verkauft werden.“

Roman Stengel zieht nach gut einem Jahr seine erste Zwischenbilanz: „Vieles haben wir richtig gemacht, aber wir sind noch lange nicht am Ziel."
Für ihn ist die Zufriedenheit der Kunden die beste Motivation. Und er ist sicher, dass der Standort in Fürth mit der Nähe zu Nürnberg optimal geeignet ist, das Beste zu erreichen.