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Kundendialog | Große Beute für Fürther Miniaturlöwen
Große Beute für Fürther Miniaturlöwen

Ganz vorsichtig schleicht sich das kleine Rudel an. Der angeborene Jagdtrieb ist förmlich spürbar – und sichtbar: Die pelzigen Körper stehen unter Spannung, die Haltung ist geduckt, der Blick höchst konzentriert. Und dann geht alles blitzschnell: Die Beute ist gestellt und befindet sich ganz offensichtlich im Schockzustand, denn sie bewegt sich nicht mehr. Was nicht wirklich verwunderlich ist, denn die Beute ist in diesem Falle eine Präsent- – pardon! – Fresskorbspende und schmückendes Beiwerk für eine viel wertvollere Spende, die von vielen Menschen ermöglicht wurde – sage und schreibe 1.500 Euro kamen bei der Aktion „Der Gute Bon“ zusammen.
Gute Bons sind Pfandbons, die die Kundinnen und Kunden im EDEKA E-Center Kulinarikwelten Stengel nicht einlösen, sondern für einen guten Zweck spenden. Diese Idee wurde von Roman Stengel, dem Inhaber der Kulinarikwelten, initiiert und umgesetzt. Die Gute-Bon-Spende ging dieses Mal an Margitta Frenzel, die beeindruckende Arbeit in Sachen Katzenschutz leistet. Ihre Einrichtung in der Pfisterstraße 10 ist seit Jahrzehnten anerkannt, vorbildlich geführt und durch das Ordnungsamt der Stadt Fürth geprüft.
Dennoch erhält Margitta Frenzel keine Unterstützung durch die Kommune – Grund genug für eine Kulinarikwelten-Kundin, die selbst eine Katze aus dem Katzenstübchen hat, ihren Spendenvorschlag zugunsten des Katzenschutzes einzureichen.
Ob Kätzchen oder erfahrene Katzensemester – die Bandbreite der Miniaturlöwen im Katzenstübchen ist so variantenreich wie die Skala ihrer Fellfarben und Charaktere. Aktuell betreut Margitta Frenzel rund 35 Katzen mit ganz unterschiedlichen Schicksalen, die sich im Grunde aber immer wieder gleichen: Notfalltiere und Fundtiere, die häufig Opfer menschlicher Gedankenlosigkeit und manchmal sogar Opfer menschlicher Gewalt sind. Auch Gründe wie Umzug, Allergien und angeblich überforderte Tierhalter bringen die Katzen aus ihrem gewohnten Umfeld ins Katzenstübchen. Viele Tiere sind von ihren ehemaligen Besitzern in erschreckender Weise vernachlässigt worden – und so werden die Katzen im Katzenstübchen nicht nur gefüttert und gepflegt, sondern auch ärztlich betreut und geimpft. Und das kostet Geld! Hinzu kommen die nicht gerade geringen monatlichen Ausgaben für Futter, Katzenstreu und die ein oder andere größere Anschaffung. Dieser Einsatz muss einfach belohnt werden! Das sehen die vierbeinigen Spendennutznießer genauso und umschmeicheln ihre Oberkatze Margitta Frenzel mit sanftem Schnurren. Die sorgt sich zwar vorbildlich, aber nicht allein um die Stubentiger. Ihr stehen rund 20 ehrenamtliche Helfer zur Seite, die sie mit Engagement und Hingabe unterstützen.

Übrigens: Wer Samtpfoten aus dem Katzenstübchen adoptieren möchte, wird auf Herz und Nieren geprüft – auch nach der „Adoption“, die vertraglich geregelt wird. „Nicht jeder Bewerber bekommt eine Katze“, so Frenzel, „unsere Tiere werden nur in liebevolle Hände abgegeben.“

Und das ist auch gut so, denn „Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann“, sagte Pablo Picasso.
Wer diese wunderbaren Tiere kennt und liebt, weiß, was er meinte.