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Kundendialog | 1.500 Euro für Fürther Jugend
1.500 Euro für Fürther Jugend

Gut gebont für guten Zweck. 1.500 Euro sind zusammengekommen im EDEKA E-Center Kulinarikwelten Stengel – mit „Guten Bons“.
Gute Bons sind Pfandbons, die die Kulinarikwelten-Kunden nicht einlösen, sondern für einen guten Zweck sammeln. Inhaber Roman Stengel steuerte 1.000 Euro als Startkapital bei. Und überreichte statt des obligatorischen Schecks symbolisch eine goldene Pfandflaschen-Plastik an Simone Linke. Die ist begeistert. Die Leiterin des Südstadttreffs Fürth für offene Kinder-und Jugendarbeit freut sich, dass sie ihren Jungs und Mädels nun einen Traum erfüllen kann – einen mehrtägigen Fußball-Workshop mit einem Profiballkünstler.

Spendenbegründung
Sie überzeugt, die engagierte Arbeit des Teams um Simone Linke. Aus allen Bevölkerungs- und Bildungsgruppen kommen die rund 50 Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 21 Jahren, die täglich das große Angebotsspektrum des seit 1986 bestehenden Treffs im ehemaligen „Drittes Städtisches Brause- und Wannenbad“ (so der Schriftzug über dem Gebäudeeingang in der Frauenstraße 13) nutzen. Kein Wunder, dass der Südstadttreff viel Geld benötigt.
Die Einrichtung mit Werkstatt, Tonstudio, Küche, PCs und sogar einem kleinen Spiegelzimmer für Tanzunterricht wurde daher für die „Der Gute-Bon“-Spende vorgeschlagen und von den Kulinarikwelten Stengel als in jeder Hinsicht förderungswürdig befunden.

Der Gute Bon
Reine Routine: Sie füttern den Pfandautomaten Flasche für Flasche oder gleich mit dem ganzen Getränkekasten – und schon ist das Leergut verschwunden. Gleich darauf erscheint der Bon, der die Pfandhöhe ausweist, im Bonauswurf.
Im EDEKA E-Center Kulinarikwelten Stengel stehen die Kunden nun allerdings vor der Entscheidung: Machen sie ihren Pfandbon zu einem „Guten Bon“ – oder lösen Sie ihn an der Kasse ein? Wer seinen Pfandbon spenden möchte, wirft ihn einfach in die Sammelbox am Automaten. Die Pfandbeträge werden dann auf einem eigens für diese Aktion eingerichteten Spendenkonto gesammelt. „Wir freuen uns über jede Spende“, so Stengel, der die Initiative „Der Gute Bon“ ins Leben rief, „aber selbstverständlich entscheiden die Kunden selbst, ob und wie oft sie ihren Bon spenden möchten.“
Ein halbes Jahr lang wird gesammelt, dann wird der Gesamtbetrag ohne jeden Abzug an bedürftige Menschen, Einrichtungen oder Initiativen weitergereicht.

Der gute Vorschlag
Roman Stengel: „Jeder Kunde und selbstverständlich jede Kundin darf Vorschläge machen, wohin die Spende gehen soll. Wir suchen dann nach bestem Wissen und Gewissen einen Vorschlag aus.“ Für die erste Spendenrunde gingen einige Vorschläge ein.
Ein Vorschlag wurde ausgesucht und auf den Prüfstand gestellt, denn schließlich muss klar und transparent sein, wie die Spende verwendet wird.

Die gute Hoffnung
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der in der Wand verankerte Sammelbehälter aus Stahl wurde aufgebrochen – wegen Pfandbons.
Die Videoaufnahmen aus dem überwachten Bereich werden derzeit ausgewertet.
Roman Stengel ist indigniert, aber hoffnungsvoll: „Ich appelliere an das Gewissen des Täters. Und hoffe, dass eines nicht allzu fernen Tages die Summe in Bargeld als Ausgleich für die Pfandbon-Beute in der Box liegt. Es dürfen auch gern ein paar Euro mehr sein.“

Die „Der Gute Bon“-Aktion geht selbstverständlich weiter.