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Kundendialog | Der schwarze Lord checkte den Scheck
Der schwarze Lord checkte den Scheck

Großer Weltraumbahnhof im EDEKA Center Kulinarikwelten Stengel in Fürth. Denn Inhaber Roman Stengel und seine Mitarbeiter feierten gemeinsam mit ihren Kunden drei erfolgreiche Jahre in der Kleeblattstadt, die punktuell zu Mos Eisley mutierte – Sie wissen schon, einem der größten Weltraumhäfen des Wüstenplaneten Tatooine.

Darth Vader alias Michael Nosseir liebt Blauschimmelkäse. Der diensthabende Bösewicht im bekannten Krieg-der-Sterne-Outfit hat vor der Käsetheke der Kulinarikwelten Stengel in Fürth Stellung bezogen. Dennoch fungiert die Käsetheke nicht als Rebellenstützpunkt, sondern als Genusszone. Gerüchteweise nutzte Darth Vader sein Lichtschwert allerdings als Käsemesser. Offensichtlich gekonnt, denn nichts und niemand kam zu Schaden.

Seit drei Jahren ist Nosseir, im wahren Leben übrigens Notarzt, beim SWFN – dem Star Wars Fans Nürnberg e.V. Für die Sonderveranstaltung „Die 48 Galaxien des Genusses“ war er in besonderer Mission unterwegs: Zusammen mit seinen imperialen Sturmtruppen sicherte er die Kulinarikwelten und eine Geldübergabe, die es in sich hatte.

Weil die Kulinarikwelten ihr dreijähriges Jubiläum feierten und die Drei bekanntlich eine magische Zahl ist, zauberte Roman Stengel einen Scheck aus dem Hut und eine Sortimentsverkostung, die sich sehen und schmecken ließ: 50 Probierprodukte vom Feinsten (vom französischen Edelkäse über Wein und Blockhouse-Spezialitäten bis zu Feinkost Dittmann und Lien Yieng) überzeugten von der Qualität der Produkte, die in den Kulinarikwelten verkostet wurden. Kostenlos natürlich. Und trotzdem kamen alle auf ihre Kosten.

Ralph Eisgrub, erster Vorsitzender vom SWFN (der übrigens im Juli 2014 sein zehnjähriges Bestehen feierte) und seine Mitstreiter machten die Feier mit vollem Einsatz und Engagement zu einem bleibenden Erlebnis. Der SWFN war es auch, der im Kulinarikwelten-Veranstaltungsbereich Lounge 101a auf einer 5 x 3 Meter großen Fotoleinwand den Waldplaneten Endor für die kleinen und großen fränkischen Star-Wars-Fans nachempfand.

Auf Endor kam es schließlich zur Spendenübergabe: Roman Stengel überreichte 2.000 Euro an Anita Moos-Hlavacek, Geschäftsführerin und Vereinsvorsitzende für den Verein für Menschen mit Körperbehinderung in Nürnberg. Die Spendensumme geht komplett an die konduktive Förderung des Vereins in Nürnberg Boxdorf. Stengel hatte sich bei seinem Besuch vor Ort persönlich von der Wichtigkeit dieser Arbeit überzeugt. In der Gruppe mit ca. 60 Kindern wird das Konzept zwar seit Jahren erfolgreich umgesetzt, aber nicht von offiziellen Stellen gefördert.

Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer gibt einen Einblick in das Konzept: „Die konduktive Förderung basiert auf der Überzeugung, dass eingeschränkte motorische Fähigkeiten aufgrund einer z.B. frühkindlichen Hirnschädigung komplexe Lernhindernisse darstellen, die mit besonderen Fördermaßnahmen aktiv handelnd überwunden werden können. Ziel ist die maximale Unabhängigkeit von Hilfsmitteln bzw. Personen (z.B. beim Erwerb motorischer Grundfähigkeiten wie Sitzen, Stehen, Feinmotorik und Koordination). Intellektuelle und sozio-emotionale Lernbereiche werden gefördert (Sprache, Kulturtechniken, psychosoziales Handeln). Die maximale Selbständigkeit in lebenspraktischen Bereichen (Essen, Ankleiden, Hygiene) wird angestrebt.“

Der leitenden Konduktorin Susie Mallett und ihrem Team kommt die Summe gerade recht: Wichtige und spezielle und damit kostspielige Kleinigkeiten wie biegbares Besteck zur besseren Handhabung, Malutensilien oder spezielle Laufräder aus Holz können nun endlich angeschafft werden.

Also unbedingt Bilder anklicken!