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Kundendialog | Mehr Hühner als Einwohner
Mehr Hühner als Einwohner

Wir sind Regionalisten. Und wir kennen nicht nur unsere fränkischen Lebensmittelzulieferer persönlich, sondern auch ihre Herstellungsverfahren sowie ihre Produktionsstätten.
Es versteht sich von selbst, dass bei uns heimisches Obst und Gemüse aus dem Knoblauchsland um die Ecke stammt. Und Wein und Bier natürlich aus Franken, aber auch herzhafte Wurstkonserven, Brot und Lebkuchen, Meerrettich, Senf, Kloßteig und viele Produkte mehr sind bei uns im regionalen Angebot.

Die Bio-Eier in unserem Sortiment natürlich auch. Die stammen vom fränkischen Öko-Geflügelhof Winkelmann, der verträumt im 20 Einwohner zählenden Götzlesberg in der Nähe des Veldensteiner Forstes liegt, einem kleinen Nest, das mit rund 3.000 Hennen und Gockeln tatsächlich mehr Hühner als Einwohner hat. Beide Spezies sind im Übrigen fesch anzuschauen – und bei schönem Wetter von 10.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang freilaufend, zumindest das Federvieh.

Seit 30 Jahren gibt es weiße und braune Hennen auf dem Geflügelhof, was allerdings nichts mit der Farbe der Eierschalen zu tun hat, sondern mit der "Beschaffenheit" der Hühner: Die weißen gelten als etwas robuster und genügsamer. Doch natürlich gehören auch Hähne zur artgerechten Haltung.
Jeder Hahn betreut rund 30 Hennen, außerdem verteidigt er seine Hennen im Freilauf gegen Greifvögel.

Betreiber Markus Winkelmann erfüllt die strengen Anforderungen des Demeter-Verbandes. Ein Blick verrät selbst Laien, dass die Legehennen sich hier wohlfühlen: Sie bewohnen ein hühnergerechtes Domizil, zeigen ein vollständiges Federkleid und tragen ihre Schnäbel in voller Länge.

„Wir fördern die Aufzucht und das Fressverhalten so natürlich und artgerecht wie möglich“, sagt der engagierte Jungbauer. Kein Wunder, dass sein eierproduzierendes Personal eifrig bei der Sache ist und ihn mit rund 2.800 Eiern täglich belohnt.
Auf dem bereits in dritter Generation geführten Hof sind die Auslaufflächen frei einsehbar, denn Transparenz ist dem Eierproduzenten Winkelmann ausgesprochen wichtig.
Leider kann aber auch der Hühnerundeiexperte Winkelmann uns die Frage nicht beantworten, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war.

Tipp: Achten Sie beim Stempel auf dem Ei vor allem auf die erste Ziffer. Eine 0 steht für ökologische Erzeugung aus Bio-Haltung.